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CrowdFarming

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Veröffentlicht März 2026

Der Regenerationsindex und warum er der Schlüssel zur regenerativen Landwirtschaft ist

Anfang 2024 haben wir einen Artikel darüber geschrieben, was regenerative Landwirtschaft für CrowdFarming bedeutet und wie sie mit der Bio-Zertifizierung koexistiert. Darin haben wir erklärt, dass die regenerative Landwirtschaft für uns Ergebnisse vorweisen muss. Darum geht es beim Regenerationsindex, den du in der Beschreibung unserer regenerativen Landwirte nachlesen kannst.

Der Regenerationsindex ist ein System zur Bewertung und Validierung der Ergebnisse regenerativer Praktiken, das sowohl für die Landwirte als auch für die Verbraucher Transparenz und klare Maßstäbe schafft. 

Was bewertet der Regenerationsindex und wie wird er auf der Website von CrowdFarming dargestellt?

Der Regenerationsindex misst mehr als 50 Schlüsselindikatoren, sowohl auf dem Feld als auch im Labor, um die Auswirkungen der regenerativen Praktiken in jedem landwirtschaftlichen Betrieb zu bewerten. Mit anderen Worten: Er misst, ob sich das Ökosystem des Betriebs tatsächlich regeneriert.

Der Index, der auf der Seite aller regenerativen Landwirte zu finden ist, reicht auf einer Skala von 0 bis 5, wobei 5 den bestmöglichen Zustand eines natürlichen Ökosystems darstellt. Wenn der Landwirt bereits regenerativ ist (d. h. seit mehr als einem Jahr am Programm teilnimmt), siehst du außerdem einen Verbesserungsindex, der die letzte Messung mit dem Ausgangswert oder dem Vorjahr vergleicht und den Fortschritt wiedergibt.

Der Gesamtindex setzt sich aus drei spezifischen Punktzahlen für jeden Schlüsselbereich zusammen: Boden, Wasser und Biodiversität. Überdies verfolgen wir zwei weitere Bereiche: die sozioökonomischen Bedingungen und die Kommune, um zu bewerten, wie diese mit der Regeneration des Ökosystems zusammenhängen. Nachfolgend erfährst du, was wir in den einzelnen Bereichen bewerten:

Gesundheit des Bodens

Wie unsere Initiative 1 % für den Boden zeigt, ist die Bodengesundheit der Schlüssel zu einer regenerativen Landwirtschaft und daher eine der wichtigsten Säulen des Index. Ein gesunder Boden versorgt die Pflanzen mit den nötigen Nährstoffen – er ist sozusagen das Verdauungssystem der Pflanzen.

Eine gute Bodengesundheit erfordert weniger (oder sogar keinen) Einsatz von zusätzlichen Inputs oder Nährstoffen wie Düngemitteln. Ein gesunder Boden ist sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene von entscheidender Bedeutung. Auf globaler Ebene trägt seine Fähigkeit, Kohlenstoff zu absorbieren, zur Eindämmung des Klimawandels bei. Auf lokaler Ebene verringert die Fähigkeit des Bodens, Wasser und Nährstoffe zu speichern, die Abhängigkeit von externen Ressourcen für die künstliche Beregnung und Pflanzenernährung, was den Pflanzen direkt zugutekommt. 

Wasserkreisläufe 

Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens und – wie nicht anders zu erwarten – einer der drei Grundpfeiler des Index. Es erfüllt die Aufgabe des Treibstoffs, der das System in Gang bringt: Es ermöglicht dem Boden, der vorher zu einem „Behälter“ für landwirtschaftliche Betriebsstoffe und Produkte verkommen war, sich wieder in ein lebendes Ökosystem zu verwandeln. Es ist das Wasser, das die mikrobiellen, pflanzlichen und tierischen Gemeinschaftsstrukturen aufrechterhält und ihre Entwicklung sowie die positiven Wechselwirkungen zwischen diesen Lebewesen fördert. Ohne diese Ressource könnten die natürlichen Prozesse, die es dem Boden ermöglichen, seine Gesundheit wiederzuerlangen und die Gesundheit der Pflanzen zu unterstützen, nicht wirksam stattfinden.

In diesem Bereich des Index wird nicht nur die Qualität des Wassers für die Bewässerung bewertet, sondern auch das Wassermanagement im landwirtschaftlichen Betrieb und die Fähigkeit des Bodens, Regenwasser zu speichern, was in vielen Gebieten, in denen unsere Landwirte arbeiten, von entscheidender Bedeutung ist.  

Biodiversität

Der Eckpfeiler dieses Bereichs steht völlig im Gegensatz zu der Philosophie, von der die konventionelle Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten geleitet wurde. Während sich die Mentalität jahrelang auf Monokulturen und die Ausrottung jeglicher Konkurrenz zur Hauptkultur konzentrierte, schätzen wir heute die Biodiversität als einen sehr nützlichen Faktor für die Kultur und das Ökosystem des landwirtschaftlichen Betriebs im Allgemeinen.

Biodiversität ist nicht nur ein Umweltthema. Die Biodiversität ist ein Schlüsselfaktor für die Resilienz, bei der jedes Element im System seine Aufgabe erfüllt und verhindert, dass ein Element überproportional zu dem anderen wächst. Mit anderen Worten: Ein Anbausystem, das auf Biodiversität setzt, ist der wichtigste Verbündete im Kampf gegen Schädlinge. Außerdem begünstigt die Vielfalt der Pflanzenarten die Anwesenheit von Tieren, deren Wirken sich positiv auf das Ökosystem auswirkt, z. B. bestäubende Insekten, auf die viele Nutzpflanzen angewiesen sind, und fördert andere Gemeinschaften, die wir oft übersehen, wie die der Mikroorganismen.  Je größer die Vielfalt der Wurzeln in einem Boden ist, umso mehr nützliche Bakterien siedeln sich mit ihnen an und schaffen ein nahrhafteres und gesünderes System für die Pflanzen selbst.

Wenn du dich eingehender mit dem Thema befassen möchtest, kannst du die detaillierten Berichte herunterladen, in denen wir jeden Bereich und die erzielten Werte in verschiedenen Teilkriterien aufschlüsseln. So bekommst du ein noch umfassenderes Bild vom Zustand des Ökosystems in jedem landwirtschaftlichen Betrieb.

Wie erhalten die Landwirte ihren Regenerationsindex? 

Der Regenerationsindex wird nach einem systematischen und strukturierten Ansatz ermittelt, der Feld- und Laboranalysen verbindet. 

Bodenbeurteilung vor Ort

Bei den Besuchen in den landwirtschaftlichen Betrieben führen Experten, Beobachtungen und praktische Tests durch – viele davon sind Teil des Protokolls der visuellen Bodenanalyse. Einige dieser Tests sind:

  • Messung der Durchlässigkeit des Bodens, um die Bodenporosität zu beurteilen. Ein stark verdichteter Boden lässt das Wasser nicht gut durch, was zu Problemen mit Staunässe, Verdunstung und Oberflächenabfluss führt, und verhindert, dass der Boden sich wie ein gesunder mit Wasser sättigt. 
  • Zählung der Regenwürmer: Die Anzahl der Regenwürmer ist ein guter Anhaltspunkt für eine funktionierende Artenvielfalt unter der Erde und damit für einen fruchtbaren Boden.
  •  Aggregatstabilitätstests, die indirekt die Bodenstruktur und das Vorhandensein von Mikroorganismen analysieren.
  • Ermittlung des prozentualen Anteils der Vegetationsdecke und ihrer Zusammensetzung.Diese Faktoren sind entscheidend für den Schutz des Bodens vor Erosion und die Verbesserung des Wasserrückhalts.

Laboranalysen

Daneben nehmen Experten Proben, die zur genaueren Analyse an spezialisierte Labore geschickt werden.

●       Bodenproben zur Beurteilung von Faktoren wie:

  • Die Bodenstruktur, die die Fähigkeit des Bodens beeinflusst, Wasser und Nährstoffe zu speichern.
  • Organisches Material, das für die Fruchtbarkeit und die Bindung von Kohlenstoff wichtig ist.
  • Essenzielle Nährstoffe, die für ein ausgewogenes Gleichgewicht im Boden sorgen.

●       Wasserproben: Die Qualität des für die künstliche Beregnung verwendeten Wassers wird bewertet. Dabei werden Parameter wie der pH-Wert, Salzgehalt, Mineraliengehalt (Kalzium, Magnesium, Natrium) und das Vorhandensein von Verunreinigungen wie Nitraten oder Schwermetallen untersucht. All diese Faktoren beeinflussen sowohl die Gesundheit des Bodens als auch die Entwicklung der Pflanzen.

●       Saftproben (vom Blatt): Der Gehalt an Nährstoffen, die direkt in den Blättern der Pflanzen vorhanden sind, wird gemessen. Sie liefern eine Momentaufnahme des Ernährungszustands der Pflanzen und ermöglichen es uns, einen Mangel oder Überschuss an wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und/oder Mikronährstoffen festzustellen. Durch diese Erkenntnisse wird es dem Landwirt möglich, seine Vorgehensweise bei der Düngung oder Bodenanreicherung zu optimieren.

●       Insektenproben: Mit ihnen werden die Artenvielfalt und die Anzahl der Insekten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ermittelt, einschließlich der Bestäuber, natürlichen Räuber und potenziell schädlichen Arten. Diese Analysen helfen dabei, das ökologische Gleichgewicht und die Resilienz des Ökosystems gegenüber Schädlingen zu messen und die Auswirkungen regenerativer Praktiken auf die lokale Fauna zu beurteilen.

All diese Analysen sind der Schlüssel zur Erstellung eines Regenerationsindex, der den Zustand des Bodens genau anzeigt und den Landwirten als Orientierungshilfe für ihre Verbesserungsmaßnahmen dient.

Dieser Prozess wird jedes Jahr durchgeführt und erfolgt in drei Hauptphasen:

1. Die erste Messung (die „Baseline“)

Der Prozess beginnt mit einer Ausgangsmessung, die einen Ausgangspunkt für den aktuellen Zustand des landwirtschaftlichen Betriebs darstellt. Diese erste Messung dient dazu, den Zustand der Grundpfeiler – Boden, Wasser und Biodiversität – zu bewerten, Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Grundlage für künftige Vergleiche zu schaffen, um die Auswirkungen der regenerativen Praktiken zu überprüfen. 

2. Fortschritte im ersten Jahr (Jahr 1)

Ein Jahr später werden die gleichen Messungen wiederholt und die Ergebnisse mit der Baseline verglichen. Wenn deutliche Verbesserungen bei den Grundpfeilern festgestellt werden, kann der landwirtschaftliche Betrieb das Etikett „Regenerativer landwirtschaftlicher Betrieb“ erhalten.

3. Jährliche Überprüfung (Jahr X)

Der Prozess ist damit noch nicht abgeschlossen. Jedes Jahr wird der Regenerationsindex überprüft, um sicherzustellen, dass der landwirtschaftliche Betrieb stetige Fortschritte macht und die regenerativen Praktiken weiterhin greifbare Ergebnisse liefern. Um das Etikett „Regenerativer landwirtschaftlicher Betrieb“ zu behalten, muss man kontinuierlich Verbesserungen vorweisen können. 

Es ist nicht nur ein Mittel zur Bewertung, sondern auch ein Tool

Der Regenerationsindex ist der Schlüssel zur regenerativen Landwirtschaft, weil er Transparenz und klare Daten über die Fortschritte der landwirtschaftlichen Betriebe liefert. Wir können dieses Landwirtschaftsmodell nicht verstehen, wenn wir keine Ergebnisse haben, die es untermauern. Der Index schafft Vertrauen innerhalb der Gemeinschaft der Produzenten und bei den Verbrauchern und verleiht denen Glaubwürdigkeit, die sich um echte regenerative Praktiken bemühen.

Gleichzeitig soll der Index aber auch ein nützliches Management-Tool sein, das den Landwirten bei der Entscheidungsfindung und Planung von Initiativen hilft. Es liefert klare Daten und Kennzahlen, um verbesserungswürdige Bereiche zu identifizieren, Praktiken, die nicht die erwartete Wirkung gezeigt haben, anzupassen und sich auf effektivere Strategien zu konzentrieren. Wenn wir glauben, dass eine Initiative in einem Gebiet eine wesentliche Wirkung hat, und dann feststellen, dass dies nicht der Fall ist, kann der Landwirt sein Vorgehen korrigieren und sich auf andere Praktiken konzentrieren, um seinen Index und damit die Gesundheit und Resilienz seines landwirtschaftlichen Betriebs zu verbessern.

Der Regenerationsindex – einschließlich aller Lokaltermine und Beurteilungen in den landwirtschaftlichen Betrieben sowie der Laboranalysen – wird vollständig von CrowdFarming finanziert, dank unserer Initiative 1 % für den Boden, bei der wir 1 % des Umsatzes von regenerativen oder sich in Umstellung auf regenerativ befindlichen landwirtschaftlichen Betrieben für Projekte verwenden, die zur Ausdehnung der regenerativen Landwirtschaft beitragen. 

Geschrieben von Fran Aparicio

Fran Aparicio

Fran ist Impact & Sustainability Analyst bei CrowdFarming und Biologe mit einem Abschluss der Universidad Autónoma de Madrid, wo er sich auf Pflanzenphysiologie und Bioinformatik spezialisierte. Seitdem konzentriert er sich darauf, innovative Wege für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu finden, um diese für alle zugänglicher zu machen und gleichzeitig ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren.

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Die Frage: Warum Fleisch?

Der Weg hin zu einem wirklich regenerativen Agrarsystem verläuft oft auf unerwartete Weise. Für viele unserer Bio-Landwirte begann dieser Weg mit der Einführung von Zwischenfrüchten – Pflanzen, die nicht in erster Linie zur Ernte angebaut werden, sondern zum Schutz und zur Verbesserung des Bodens. Doch die Bewirtschaftung dieser Zwischenfrüchte, insbesondere in komplexen Landschaften wie den terrassierten Avocado-Hainen in Südspanien oder den hügeligen Weinbergen, in denen Maschinen nur eingeschränkten Zugang haben, stellte eine neue Herausforderung dar. Auf der Suche nach Lösungen entdeckten diese Landwirte einen alten Verbündeten neu: Nutztiere.Sie stellten fest, dass Tiere bemerkenswert gut darin sind, Beikraut und Zwischenfrüchte zu regulieren. Die Integration von Weidetieren brachte eine Reihe positiver ökologischer Effekte mit sich. Ihr Mist liefert eine natürliche Quelle für Dünger, reich an Nährstoffen und organischer Substanz, die die Bodengesundheit stetig verbessert. Die sanfte Bodenbewegung durch ihre Hufe kann helfen, verdichtete Oberflächen aufzubrechen und Samen in den Boden zu drücken, was die Keimung und Pflanzenvielfalt fördert. Beim Weiden trampeln sie Pflanzenmaterial nieder, wodurch eine natürliche Mulchschicht entsteht, die den Boden vor Erosion schützt und Feuchtigkeit speichert. Darüber hinaus können Tiere Samen in ihrem Fell oder Verdauungssystem transportieren, was zur Verbreitung von Pflanzenarten beiträgt und die Biodiversität erhöht – ein Prozess, der als Zoochorie bezeichnet wird. Im Grunde wurden Nutztiere zu aktiven Partnern bei der Regeneration des Landes: Sie tragen nicht nur zur Bodengesundheit bei, sondern unterstützen auch eine größere Artenvielfalt, einschließlich wichtiger Bestäuber, die sich von vielfältigen Weiden ernähren, sowie eine wachsende Zahl von Bodenmikroben und Regenwürmern, die vom Kreislauf organischer Substanz profitieren.Diese Wiederentdeckung machte jedoch ein weiteres dringliches Problem deutlich: den Mangel an Schäfern und qualifizierten Tierhütern. Über Generationen hinweg waren Schäfer die Hüter der Landschaft und führten ihre Herden so, dass es sowohl den Tieren als auch den Ökosystemen zugutekam. Doch eine Vielzahl von Faktoren, darunter der Anstieg intensiver Haltungssysteme, geringe wirtschaftliche Erträge traditioneller Schaf- und Ziegenprodukte, ein anspruchsvoller Lebensstil, sich verändernde Landnutzungsrichtlinien und eine alternde ländliche Bevölkerung, hat zu einem deutlichen Rückgang ihrer Zahl geführt.Wir haben uns immer wieder diese Fragen gestellt: Wie können wir bei CrowdFarming die wichtige Integration von Weidetieren in regenerative Systeme fördern, wenn die Menschen, die über das dafür nötige Wissen verfügen, immer weniger werden? Oder, wenn Betriebsleiter die Herdenführung selbst übernehmen: Wie könnten wir eine mögliche Einkommensquelle ignorieren, die ihre Lebensgrundlage stärkt, insbesondere, wenn sie so gut mit unserem Modell der direkten Verbindung harmoniert?Diese Pionierbetriebe stehen jedoch häufig vor erheblichen Herausforderungen. Sie stehen unter starkem Wettbewerbsdruck durch intensive Landwirtschaft, müssen hohe finanzielle Investitionen für die Bio-Zertifizierung tätigen und haben nur begrenzten Zugang zu Märkten, die ihr Engagement für hervorragende Umwelt- und Tierschutzstandards tatsächlich honorieren.Diese Erfahrungen und Beobachtungen haben zu einem neuen Schritt bei CrowdFarming geführt. Aus unserem Engagement heraus, Landwirte zu unterstützen, die an der Spitze biologischer und regenerativer Arbeitsweisen stehen, führen wir verantwortungsvoll erzeugte Fleischprodukte in unseren Katalog ein,  als Weiterentwicklung unseres bestehenden Modells. Durch die Schaffung eines stabilen und direkten Verkaufskanals möchten wir die wirtschaftliche Tragfähigkeit dieser Landwirte stärken und ihnen helfen, den Übergang zu – oder den Erhalt von – regenerativen und biologischen Systemen zu ermöglichen.Und wir gehen diesen Schritt nach viel Überlegung und Gesprächen. Debatten, sowohl intern als auch extern, mit Menschen, die uns in dieser Entscheidung unterstützen, und anderen, die sich gewünscht hätten, dass wir diesen Schritt nicht gehen. Ich möchte besonders der Gruppe veganer Kollegen bei CrowdFarming danken, die sich konstruktiv eingebracht und eine gut begründete Perspektive aufgezeigt haben.Dies ist eine gereifte Entscheidung, die wir entschlossen treffen, in der Überzeugung, dass ein maßvoller Konsum von Fleisch aus Betrieben, die unsere Werte teilen, uns helfen kann, eine nachhaltigere Lebensmittellieferkette aufzubauen.Wer dazugehörtDie Produzenten, die an dieser neuen Initiative teilnehmen, werden bio-zertifiziert sein (oder sich im Zertifizierungsprozess befinden), ihre Tiere werden überwiegend auf der Weide gehalten, und die Betriebe werden aktiv messbare regenerative Praktiken umsetzen.Für diejenigen, die mit der Terminologie nicht vertraut sind, ist es wichtig, diese Begriffe zu klären:Ökologische Landwirtschaft: Innerhalb der EU unterliegt der ökologische Landbau strengen Vorschriften. Diese verlangen, dass Tiere überwiegend im Freien mit ausreichend Platz gehalten werden, dass ihr Futter aus biologischen Quellen stammt und dass die Verwendung genetisch veränderter Organismen (GVO) verboten ist. Darüber hinaus gibt es strenge Beschränkungen für den Einsatz von Antibiotika und anderen tierärztlichen Behandlungen. Diese Bio-Grundsätze, kombiniert mit unseren Weideanforderungen, schließen intensive Praktiken wie dauerhafte Stallhaltung oder Mast in Feedlots grundsätzlich aus.Weidefütterung: Ein großer Teil der ökologischen Landwirtschaftsfläche in der EU – etwa 44 % – besteht aus Dauergrünland. Wenn dieses Grünland regenerativ bewirtschaftet wird, ist das Potenzial für einen erheblichen positiven Umwelteinfluss groß. Für Pflanzenfresser (z. B. Rinder, Schafe) innerhalb dieser Initiative besteht die Ernährung zu 100 % aus Gras und Weidefutter. Für Allesfresser (z. B. Schweine) müssen mindestens 70 % der Ernährung aus Weide stammen, während der Rest aus zertifiziertem Bio-Ergänzungsfutter besteht. Wichtig ist, dass die Definition von Weidefutter in diesen Standards übliche intensive Futtermittel, wie Getreide (Mais, Weizen, Gerste), Sojaschrot, Körnerleguminosen (Erbsen, Bohnen) und bestimmte industrielle Nebenprodukte, ausschließt.Regenerative Landwirtschaft: Für CrowdFarming bedeutet dies ein Engagement über die üblichen Bio-Praktiken hinaus, mit dem Fokus auf der aktiven Verbesserung des landwirtschaftlichen Ökosystems. Es handelt sich um einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Wiederherstellung und Verbesserung der Bodengesundheit, die Förderung der Biodiversität und die Verbesserung der Wasserkreisläufe im Mittelpunkt stehen. Viehhalter, die an dieser Initiative teilnehmen, halten sich an die Bio-Grundsätze (oder befinden sich in der Umstellung), erfüllen unsere Weidestandards und folgen dem Mess-, Bericht- und Verifizierungsprotokoll (MRV) des Regenerativen Landwirtschaftsprogramms von CrowdFarming. Dies stellt sicher, dass die Praktiken zu messbaren positiven Ergebnissen führen, die überwacht und über unseren Regenerationsindex öffentlich gemacht werden. Zu den wichtigsten Praktiken gehört häufig das Rotationsweiden, das die natürliche Bewegung von Wildherden nachahmt, den Weiden Erholungsphasen ermöglicht, Überweidung verhindert und die Regeneration des Bodens fördert, ebenso wie die Entwicklung vielfältiger Weiden.Transparenz: Ein unverrückbarer Grundsatz im Zentrum des CrowdFarming-Modells. Die Authentizität der landwirtschaftlichen Praktiken für dieses neue Fleischangebot wird durch mehrere robuste Ebenen der Überprüfung gewährleistet:– Die offizielle EU-Bio-Zertifizierung.– Ein internes Protokoll, überwacht von unseren Agronomieteams, zur Sicherstellung der Mindestweidenutzung.– Das MRV-Framework, das integraler Bestandteil des CrowdFarming-Regenerationsindex ist.Klarstellung zu Methan, CO₂ und N₂ODiskussionen über Tierhaltung führen unweigerlich zu Treibhausgasen, und einige der ersten Argumente drehen sich oft um Rinder-Methan (contra) oder die Fähigkeit von Weiden, Kohlenstoff zu speichern (pro). Die Realität ist jedoch komplexer  und erfordert eine offene und präzise Betrachtung.Methan: Wiederkäuer produzieren Methan während der Verdauung. Im Gegensatz zu Kohlendioxid (CO₂), das über Jahrhunderte in der Atmosphäre verbleibt, ist Methan ein starkes, aber „kurzlebiges“ Gas, das sich innerhalb von etwa 10–12 Jahren abbaut – was bedeutet, dass es nicht denselben Erwärmungseffekt wie CO₂ hat. Obwohl die globalen Methanemissionen in allen Sektoren (einschließlich fossiler Brennstoffe und Deponien) reduziert werden müssen, zeigt die Klimawissenschaft, dass eine vollständige Eliminierung landwirtschaftlichen Methans nicht erforderlich ist, um die Temperaturen zu stabilisieren. Strategien, die mit weidebasierten Systemen kompatibel sind, wie die Verbesserung der Tiergesundheit, die Zucht emissionsärmerer Tiere und möglicherweise die Optimierung der Futterdiversität, bieten Wege für nachhaltige Reduktion.Kohlenstoffbindung: Gut bewirtschaftete Weiden und Systeme mit integriertem Baumbestand (Agroforstwirtschaft) haben das Potenzial, CO₂ aus der Atmosphäre zu binden und als Kohlenstoff in Böden und Biomasse zu speichern. Die genaue Menge und langfristige Stabilität dieser Bindung ist komplex und variiert stark in Abhängigkeit von Bodenart, Klima und Nutzungsgeschichte. Trotzdem tragen diese Praktiken wesentlich zur Bodengesundheit und zur Resilienz von Ökosystemen bei,  selbst wenn der Kohlenstoffeffekt allein schwer quantifizierbar bleibt. CrowdFarming konzentriert sich darauf, Praktiken zu überprüfen, die bekanntermaßen die Bodengesundheit verbessern, anstatt spezifische „klimaneutrale“ oder „CO₂-negative“ Versprechen auf Betriebsebene abzugeben, die jährlich schwer zuverlässig nachzuweisen wären.Distickstoffmonoxid (N₂O): Ein langlebiges und starkes Treibhausgas. N₂O-Emissionen aus der Landwirtschaft stehen stark im Zusammenhang mit der Verwendung synthetischer Stickstoffdünger und mit konzentrierter Güllelagerung. Durch die Forderung nach Bio-Zertifizierung (keine synthetischen Dünger) und die Förderung weidebasierter Systeme (geringere Konzentration von Gülle) reduziert unser Ansatz die Risiken im Vergleich zu intensiven Systemen erheblich. Darüber hinaus kann die Einbindung stickstofffixierender Leguminosen wie Klee die Notwendigkeit externer Stickstoffquellen deutlich verringern und damit N₂O-Emissionen weiter reduzieren.Ein besseres Angebot machenDiese Initiative geht weit über die Einführung einer neuen Produktkategorie hinaus. Ihr Kernanliegen besteht darin, Landwirte, die führend im Bereich ökologischer und regenerativer Tierhaltung sind, wirtschaftlich zu unterstützen. Durch die Schaffung eines direkten und stabilen Absatzkanals wollen wir ihnen ein verlässlicheres Einkommen ermöglichen, ihre wirtschaftliche Stabilität stärken und ihre Fähigkeit verbessern, Praktiken umzusetzen oder auszuweiten, die unseren gemeinsamen Ökosystemen erheblichen Nutzen bringen.Wir verstehen und respektieren, dass Menschen aus verschiedenen ökologischen und ethischen Gründen vegetarische oder vegane Lebensweisen wählen. Tatsächlich weisen bedeutende wissenschaftliche Institutionen wie der Weltklimarat (IPCC) darauf hin, dass ausgewogene Ernährungsweisen, einschließlich einer Reduktion des Konsums tierischer Produkte – insbesondere jener aus emissionsintensiven Systemen –, erheblich zur Minderung von Treibhausgasen und zur Verringerung von Umweltbelastungen beitragen können.Gleichzeitig konsumieren viele Menschen weiterhin tierische Produkte und suchen aktiv nach hochwertigem Fleisch, das ihren Werten in Bezug auf Tierschutz und ökologische Verantwortung entspricht. Diese Suche wird von Forschungsergebnissen unterstützt, die zeigen, dass Produkte von Tieren, die überwiegend auf der Weide gehalten werden, im Vergleich zu Tieren, die mit Kraftfutter gemästet werden, tendenziell höhere Gehalte an vorteilhaften Omega-3-Fettsäuren, ein günstigeres Omega-6-/Omega-3-Verhältnis, mehr konjugierte Linolsäure (CLA) sowie höhere Konzentrationen bestimmter Vitamine wie Vitamin E und einiger B-Vitamine aufweisen. Für diese Verbraucher ist es oft schwierig, Produkte zu finden und zu verifizieren, die tatsächlich aus ökologischen, weidebasierten und regenerativen Systemen stammen.Wir sehen in dieser Initiative eine wichtige Chance, das Bewusstsein der Verbraucher für die positiven Auswirkungen gut integrierter Weidesysteme innerhalb einer regenerativen Bio-Landwirtschaft zu schärfen. Ebenso hilft sie, die Unterschiede zwischen diesen Modellen und anderen Systemen hervorzuheben, die sowohl ökologisch als auch hinsichtlich des Tierwohls nachteiliger sein können. Wir sind überzeugt, dass wir durch eine vertiefte Aufklärung und den direkten Zugang zu verantwortungsvoll erzeugten Produkten dazu beitragen können, dass mehr Landwirte diese vorteilhaften Philosophien der Landbewirtschaftung übernehmen. Gleichzeitig ermöglicht sie den Verbrauchern, fundierte Entscheidungen über den Ursprung und die Produktionsmethoden ihrer Lebensmittel zu treffen.Diese Erweiterung ist eine sorgfältig durchdachte Weiterentwicklung für CrowdFarming. Sie verstärkt unser beständiges Engagement, eine gerechtere, nachhaltigere und widerstandsfähigere Lebensmittelkette aufzubauen. Indem wir direkten Zugang zu Fleisch von Betrieben bieten, die diese strengen Standards, bio, weidebasiert und verifiziert regenerativ, erfüllen, ermöglichen wir Verbrauchern, Entscheidungen zu treffen, die Landwirte unterstützen, die in Tierwohl und Ökosystemgesundheit investieren. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserer Gemeinschaft aus Verbrauchern und Landwirten dieses neue Kapitel zu beginnen.

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CrowdFarming

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Eine sauberere Lieferkette

Bei CrowdFarming reden wir oft über Bodengesundheit, Biodiversität und regenerative Landwirtschaft. Aber was passiert, wenn die Ernte das Feld verlässt? Der Weg vom Landwirt bis zu deiner Haustür ist ein entscheidender Teil. Hier erfährst du: Warum die „Middle Mile“ die größte CO₂-Quelle in unserer Logistik ist. Was HVO ist und warum wir es anderen Alternativen wie Elektro-LKW vorgezogen haben. Wie unsere Partnerschaft mit Trucksters die längsten Strecken sauberer macht. Den echten, zertifizierten Effekt auf unseren CO₂-Fußabdruck seit Ende 2024. 1. Der Elefant im Laster: Unsere größte CO₂-HerausforderungIn der Logistik konzentrieren sich viele der jüngsten Innovationen auf die „letzte Meile“ – die endgültige Lieferung zu dir nach Hause. Das ist verständlich, denn dies ist der Teil der Reise, den die Verbraucher wahrnehmen, da Elektrotransporter und Lastenfahrräder in unseren Städten immer alltäglicher werden. Doch der wahre Emissionsriese ist die „mittlere Meile“: der lange Weg, auf dem Tausende von Kisten von Bauernhöfen und regionalen Umschlagplätzen in ganz Europa zu Vertriebszentren transportiert werden, bevor die letzte Etappe der Hauszustellung beginnt.Um das ins rechte Licht zu rücken: Eine von uns durchgeführte Ökobilanz für Orangen auf dem Weg von Valencia (Spanien) nach Berlin (Deutschland) ergab, dass der Transport mit rund 70 % der Gesamtemissionen den größten Einzelbeitrag zu ihrem CO2-Fußabdruck leistet. Allein die mittlere Meile machte 47 % des gesamten CO2-Fußabdrucks vom Erzeuger bis zum Verbraucher aus. Obwohl Anbaumethoden und Verpackung eine Rolle spielen, liegt der größte Einfluss auf dem langen Weg zwischen dem Feld und dem endgültigen Vertriebszentrum.Dies ist seit Jahren unsere größte betriebliche Herausforderung. Javier Sanjurjo, CEO von CrowdLog – dem Logistikunternehmen von CrowdFarming – erklärt: „Wir suchen ständig nach Lösungen, unsere Umweltbelastung zu reduzieren, von der landwirtschaftlichen Praxis bis zur endgültigen Lieferung. In der mittleren Meile sahen wir den größten Verbesserungsbedarf.“2. Auf der Suche nach einer Lösung: Jenseits des Elektro-TraumsUnser erster Impuls war, die Elektrifizierung zu prüfen. Die Idee von geräuschlosen, emissionsfreien Lkw ist verlockend. Die Realität des elektrischen Schwertransports in Europa ist jedoch vorerst ein komplizierter Traum.„Wir haben die Elektrifizierung unserer Routen geprüft“, sagt Javier, „aber die Hürden waren enorm. Die anfänglichen Investitionen in die Ladeinfrastruktur waren enorm, und die betriebliche Realität, einen Lkw zum Laden bis zu elf Stunden lang von der Straße zu nehmen, ist für eine Lieferkette, die flexibel sein muss, einfach nicht praktikabel.“Hier kam unser Partner Trucksters ins Spiel. Während wir weiterhin elektrische Optionen testeten, präsentierten sie eine schnellere, skalierbarere und leistungsstärkere Lösung: HVO.3. HVO: Aus Bratöl wird ein sauberer TransportHVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil (Hydriertes Pflanzenöl). Es handelt sich um einen hochwertigen Biokraftstoff, der ohne Modifikationen in herkömmlichen Dieselmotoren verwendet werden kann. Entscheidend ist, dass wir HVO der zweiten Generation verwenden, das aus Abfallstoffen wie Altspeiseöl hergestellt wird.„Die Emissionsreduzierung ist enorm“, erklärt Alvaro Guerreiro, International Sales Manager bei Trucksters. „Ein normaler Lkw stößt auf einer Langstreckenfahrt rund 2,2 Tonnen CO₂ aus. Mit HVO der zweiten Generation reduzieren wir diese Emissionen um bis zu 90 %.“Im Gegensatz zur Elektrifizierung benötigt HVO keine neue Infrastruktur, hat keine Reichweitenbeschränkungen und ist sofort einsatzbereit. Es stellt einen pragmatischen und wirkungsvollen Fortschritt dar. Zwar ist es immer noch teurer als herkömmlicher Diesel, aber wie Javier es ausdrückt: „Aus Nachhaltigkeitssicht ist es überhaupt nicht teuer.“ Es ist wichtig zu beachten, dass das von uns verwendete HVO der zweiten Generation (aus Abfallprodukten) zwar ein wirksames Mittel ist, aber kein Allheilmittel für die gesamte Branche. Die weltweiten Vorräte an Altspeiseöl sind begrenzt, und die Debatte um Biokraftstoffe bleibt komplex. Dies gilt insbesondere für Biokraftstoffe der ersten Generation, die aus speziell für Kraftstoffe angebauten Nutzpflanzen (wie Palm-, Soja- oder Rapsöl) hergestellt werden. Die Nutzung dieser Nutzpflanzen wirft kritische Fragen zur Landnutzung auf – oft als „Treibstoff-gegen-Nahrung“-Debatte bezeichnet –, da sie mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren und potenziell zur Abholzung von Wäldern beitragen kann. Für uns ist die Konzentration auf HVO der zweiten Generation eine entscheidende und effektive Übergangstechnologie, die es uns ermöglicht, jetzt zu handeln und gleichzeitig zukünftige Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität zu erforschen und zu unterstützen.4. Auswirkung garantieren: Mass-Balance-SystemWie stellen wir sicher, dass die Emissionsreduzierung beim Tanken von HVO korrekt den Lieferungen von CrowdFarming zugeordnet und nicht doppelt gezählt wird?Das Risiko der Doppelzählung bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Risiko, dass ein Logistikdienstleister dieselbe Charge nachhaltigen Kraftstoffs und die damit verbundene CO₂-Reduktion zwei verschiedenen Kunden zuweist. Kauft ein Anbieter beispielsweise 1.000 Liter HVO, könnte er den Umweltvorteil dieser 1.000 Liter betrügerisch an Kunde A und Kunde B verkaufen und so die doppelte tatsächlich erzielte Wirkung verbuchen.Um dies zu verhindern, wird der gesamte Prozess über ein zertifiziertes System namens Mass Balance Accounting verwaltet. Dieses System funktioniert wie ein transparentes digitales Inventar: Geprüfte Versorgung: Der Kraftstoffanbieter Cepsa zertifiziert jeden Liter HVO, den Trucksters kauft. Erfasster Verbrauch: Trucksters nutzt die Plattform SQUAKE, um jeden für CrowdFarming gefahrenen Kilometer zu erfassen und die genaue Menge des verbrauchten HVO zu berechnen. Dieses Inventar wird sorgfältig verwaltet, um Doppelzählungen zu vermeiden. Zertifizierte Reduzierung: Abschließend prüft der TÜV diese Daten und stellt ein offizielles Zertifikat aus, das die genaue CO₂-Reduktion detailliert beschreibt. „Dieser strenge, dreistufige Prüfprozess gibt uns und unseren Kunden absolutes Vertrauen“, so Alvaro. „Sie können sicher sein, dass die Wirkung real ist.“5. Ergebnisse seit HVO-EinsatzWir haben im letzten Quartal 2024 mit der Umstellung unserer Hauptroute von Museros (Spanien) nach Speyer (Deutschland) begonnen. Die Ergebnisse waren sofort spürbar. In den letzten Monaten des Jahres 2024 wurden 21 volle Lkw-Ladungen mit HVO betrieben. Durch diese Umstellung konnten wir bereits rund 34,5 Tonnen CO₂ einsparen. Unser Ziel ist es, den Einsatz von HVO auf allen unseren Routen mit Trucksters weiter auszubauen und unsere anderen Logistikpartner zu ermutigen, diese Technologie zu übernehmen. „Es ist gar nicht so abwegig, dass wir unseren CO₂-Fußabdruck auf der mittleren Meile halbieren können“, sagt Javier. „Das ist enorm.“Fazit: Von Ausgleich zu aktiver VermeidungJahrelang setzte die Logistikbranche auf CO2-Kompensation – das Pflanzen von Bäumen zur Kompensation von Emissionen. Dieser Ansatz ist zwar gut gemeint, packt das Problem aber nicht an der Wurzel. Unsere Umstellung auf HVO stellt einen grundlegenden Strategiewechsel dar: von der Kompensation zur aktiven Emissionsvermeidung. Indem wir in sauberere Kraftstoffe und intelligentere Logistik investieren, beweisen wir, dass eine nachhaltigere Lieferkette kein abstraktes Ziel ist – sie kann in die Art und Weise integriert werden, wie wir Lebensmittel transportieren.Dies ist ein langer Weg, und er ist nicht ohne Herausforderungen. Wie Alvaro anmerkt, erfordert eine breite Akzeptanz ein Umdenken bei Herstellern, Versicherern, Institutionen und Lkw-Fahrern selbst. Bei CrowdFarming sehen wir unsere Aufgabe darin, diese Lösungen zu finden und zu unterstützen und gleichzeitig andere zu motivieren, denselben Weg zu gehen. Indem wir Pioniere wie Trucksters unterstützen, tragen wir dazu bei, den dringend notwendigen Wandel im Transportsektor zu beschleunigen.

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