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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

3 Ideen für selbstgemachtes Eis ohne Eismaschine

Hast du Lust, Eis auch mal selber zu machen? Sorbet aus reifen Früchten, cremiges Schokoladen oder Vanilleeis gelingen auch ohne einer Eismaschine. Alles was du brauchst ist ein Mixer, gefrorene Früchte, etwas Wasser oder eine Milch deiner Wahl und ein paar extra Toppings. Probiere es einfach mal aus!

Grundrezept für Eiscreme: 

Für das Grundrezept brauchst du gefrorene Bananen. Am besten nimmst du reife bis überreife Früchte, weil diese deinem Eis natürliche Süße in Form von Fruchtzucker verleihen. Für die Cremigkeit fügst du einen Esslöffel Nussmus hinzu. Durch das Fett bekommt dein Eis einen vollmundigen und reichhaltigen Geschmack.

Du brauchst: 

  • Bananen (etwas mehr als eine pro Person)
  • Milch (Kuhmilch, Kokosnuss, Soja, Hafer)
  • Zucker- oder Agavensirup
  • 1 EL Nussmus (Erdnuss, Mandel, Sesam) 
  • Optional: Gewürze (Vanille, Kakao)

So geht’s: 

  1. Zuerst die reifen Bananen in Scheiben schneiden und im Gefrierfach vorfrosten, damit sie später nicht aneinander kleben. 
  2. Lege dazu die Bananenscheiben mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Brett und gib dieses für ca. eine halbe Stunde ins Gefrierfach. Nach dem Vorfrosten kannst du die Bananenscheiben in einen Gefrierbeutel füllen.
  3. Die gefrorenen Bananenscheiben mit etwas Milch, einem Süßungsmittel deiner Wahl, Nussmus und Gewürzen in einen Mixer geben und cremig pürieren.

Du kannst das Eis direkt nach dem mixen in einer Schüssel anrichten und so wie es ist genießen. Wenn du eine dichtere Konsistenz bevorzugst, kannst du es noch mal für 30 Minuten bis 1 Stunde in den Tiefkühler geben. Verfeinere dein Eis mit gerösteten Nüssen oder Samen (z.B Buchweizen, Mandeln, Haselnüssen), einer fruchtigen Sauce, mit Butterkaramell oder einfach mit etwas Ahornsirup. 

Tipp: Falls etwas von der Eismasse übrig sein sollte, forme daraus Kugeln und bewahre diese mit Abstand voneinander im Gefrierfach auf. So hast du immer eine leckere und gesunde Kugel Eis zur Hand, wenn du mal wieder Appetit bekommst oder Besuch da ist.

Sorbet mit reifen Früchten

Wir alle kennen das, man kauft frische Erdbeeren, Aprikosen oder Himbeeren und lässt sie noch ein paar Tage zu Hause stehen, in der Hoffnung, dass sie noch ein bisschen reifer werden. Meistens werden sie dann aber überreif und vor allem sehr weich, sodass man sie am Stück nicht mehr essen mag. Auch wenn die Früchte in diesem Stadium nicht mehr so ansprechend aussehen, lässt sich damit ein super leckeres Sorbet zubereiten. Der große Vorteil, die Früchte haben besonders viel Aroma und Süße und geben deinem Eis richtig viel Geschmack. 

Du brauchst: 

  • 500 g Früchte (hier Erdbeeren)
  • 2-3 EL Wasser
  • 2 EL Zucker (Optional)
  • Basilikum, Koriander, Minze (nach Belieben)
  • 2 EL Naturjoghurt (Optional)

So geht’s: 

  1. Die Früchte in Stücke schneiden und im Gefrierfach vorfrosten, damit sie später nicht aneinander kleben (siehe Grundrezept).
  2. Die gefrorenen Früchte mit etwas Wasser, Zucker (reife Früchte brauchen keinen Zucker) und Kräutern deiner Wahl pürieren. Wenn du magst, kannst du auch noch einen Esslöffel Naturjoghurt hinzufügen, der dem Eis eine angenehme säuerliche Not gibt. 

Du kannst das Eis unmittelbar nach dem Zubereiten essen oder du gibst es noch einmal kurz ins Gefrierfach für eine festere Konsistenz. Am besten schmeckt das Eis zusammen mit deinen Liebsten! 

Erfrischendes Wassereis

Das Wassereis weckt bei vielen Erwachsenen so manche Erinnerung an die Kindheit. Die Kinder von heute lieben es noch immer und auch die Erwachsenen wollen sich dieses erfrischende Eis-Erlebnis nicht entgehen lassen. Wassereis ist super schnell selbst gemacht. Alles was du dafür brauchst ist Wasser oder Tee, ein bisschen Zucker und Kräuter oder Gewürze deiner Wahl. Am besten bereitest du gleich ein bisschen mehr davon zu, denn wenn es das nächste mal so richtig Heiß ist, kannst du dir die Erfrischung gleich aus dem Gefrierschrank nehmen.

Du brauchst: 

  • 300 ml grüner Tee
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 1 Gurke
  • Saft von 1 Zitrone 
  • Kräuter (Minze, Koriander, Basilikum)

So geht’s: 

  1. Den abgekühlten grünen Tee zusammen mit der Gurke, dem Zitronensaft und den Kräutern in einem Mixer vermischen. 
  2. Alle Zutaten kannst du auch durch einen Fruchtsaft mit mind. 40 % Fruchtgehalt ersetzen. 
  3. Gieße die Flüssigkeit in Gläser oder recycelte Joghurtbecher und stelle sie in das Gefrierfach. Warte am besten 2- 3 Stunden bevor du einen Löffel oder ein Stäbchen in die Mitte des Eises steckst. 

Nach einer Nacht im Kühlschrank ist das Eis fertig. Damit es sich leichter aus der Form lösen lässt, hältst du es kurz unter fließendes warmes Wasser. Schon hast du ein leckeres Wassereis, das du zusammen mit deiner Familie genießen kannst.  


Geschrieben von foodassemblyde

foodassemblyde

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40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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