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Rezepte

45 min

Veröffentlicht März 2026

Cantuccini mit Mandeln von der Finca Doña Marina

Knusprig, goldbraun und genau richtig süß – Cantuccini sind Italiens berühmteste zweimal gebackene Kekse. Doch diese Version kommt mit einem spanischen Twist daher: Hergestellt mit regenerativ-ökologischen Mandeln direkt von der Finca Doña Marina in Andalusien, Spanien.

Pedro, der Landwirt hinter diesen köstlichen Mandeln, hat dieses Rezept mit uns geteilt, weil es eine seiner Lieblingsarten ist, die Früchte seiner Arbeit zu genießen. In den trockenen Hochlagen Andalusiens gelegen, gedeihen seine Mandelbäume dank sorgfältigem Wassermanagement, regenerativer Anbaumethoden und viel Hingabe und Sorgfalt.

So bereitest du diese unwiderstehlichen Kekse zu Hause zu:

Zutaten:

  • 200 g ganze Mandeln
  • Schale einer Zitrone (abgerieben)
  • 120 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier


Zubereitung:

  1. Mandeln rösten: Die ganzen Mandeln ohne Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie goldbraun und aromatisch sind. Abkühlen lassen.

  2. Teig vorbereiten: In einer großen Schüssel Zitronenschale, Butter, Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker und Eier zu einem glatten Teig verrühren.

  3. Mandeln einarbeiten: Die gerösteten Mandeln unter den Teig heben, bis sie gleichmäßig verteilt sind.

  4. Teig formen: Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu etwa 5 cm breiten Rollen formen.

  5. Erster Backvorgang: Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen, bis die Rollen leicht goldbraun und fest sind.

  6. Schneiden: Die Rollen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

  7. Zweiter Backvorgang: Die Scheiben mit der Schnittfläche nach unten erneut auf das Blech legen und weitere 5 Minuten backen, bis sie knusprig sind.

Abkühlen lassen und genießen: Die Cantuccini vollständig auskühlen lassen. Traditionell genießt man sie getunkt in Kaffee, Tee oder einen süßen Dessertwein.

Geschrieben von Emilia Aguirre

Emilia Aguirre

Emilia Aguirre ist unsere Spezialistin für Awareness & Advocacy. Das bedeutet, dass sie ihre Tage damit verbringt, die unbequemen Fragen darüber zu stellen, wie unsere Lebensmittel angebaut, bepreist, etikettiert und verkauft werden. Sie ist die Gastgeberin von What The Field?!, einem Podcast voller Geschichten direkt vom Acker, fundierter Forschung und Gesprächen mit denjenigen, die die Zukunft der Ernährung gestalten (ob sie wollen oder nicht).

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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