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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Winterklassiker: Rote Bete und Pastinaken

Rote Bete und Pastinaken sind ein Klassiker in der kalten Jahreszeit. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Gemüsekombination in der Küche kreativ einzusetzen. Gewürze wie Kardamom, Zimt oder Nelken wirken wärmend und sättigend. Dazu passen Schupfnudeln, Spätzle oder gebratene Polenta – wir entscheiden uns für Letzteres.

Das Gericht gelingt leicht und ist rasch zubereitet, sofern alle Zutaten beisammen sind. Die Gemüsebrühe, die wir benötigen, bereiten wir idealerweise vorher selbst zu. Eine ausführliche Anleitung findet sich z.B. bei Herr Grün kocht. Zur Not tut es auch eine gekörnte Brühe aus dem Bioladen (möglichst frei von Hefeextrakten oder Glutamat) – oder halt einfach Wasser.

Zutaten

Für zwei Personen kann man 150 g Rote Bete, 150 g Pastinaken und 200 g Polenta (Maisgries) rechnen. Dann eine gute Handvoll Schalotten (ersatzweise 3 kleine Zwiebeln), 1 Knoblauchzehe. Und 100 ml von unserer Gemüsebrühe, plus 80–100 ml Sahne oder tierfreie Hafersahne. Abrieb und Saft von 1/2 Bio-Zitrone. 1/2 Bund Petersilie (oder ein 1/2 TL getrocknete italienische Kräuter). Dann noch je eine gute Prise Kardamon, Nelken und Zimt und etwas Öl zum Anbraten (Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl).

Zudem benötigen wir eine Kasten-Backform, eine andere kleine, runde Backform oder ein geeignetes Gefäß, etwa eine Glasschüssel, in das wir den heißen Polentabrei einfüllen können.

Rote Bete Pastinaken

Die Polenta vorbereiten

Als erstes die Polenta nach Packungsanweisung in Wasser kochen und etwas abkühlen lassen, damit wir sie anschließend schneiden und anbraten können: Dazu die klein gehackte Petersilie (oder die getrockneten Kräuter) und eine Prise Salz mit dem Maisgries vermischen und in das kochende Wasser einstreuen. Mit einen Holzlöffel mehrfach umrühren, bis die Polenta die Flüssigkeit aufnimmt. Etwa 10–15 min auf ganz niedriger Flamme oder ausgeschalteter Kochplatte ausquellen lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Nach der Garzeit die Polenta in die eingefettete Kastenform geben und mit dem Löffel in einer Ecke der Form andrücken, sodass wir später schöne, große Scheiben schneiden können. Nach dem Abkühlen die Form stürzen und entfernen, den Polenta-Kuchen in ca. 1 bis 1,5 cm breite Scheiben schneiden.

Rote Bete Pastinaken

Das Gemüse vorbereiten

Rote Bete schälen und in 5 mm breite Scheiben scheiden. Große Scheiben halbieren. Eventuell Küchenhandschuhe benutzen, wenn man leicht rot gefärbte Finger vermeiden will. Die Pastinaken mit einer Gemüsebürste schrubben und in 5–8 mm breite Scheiben schneiden. Die Schalotten halbieren (bzw. die Zwiebeln dritteln), Knoblauchzehe klein hacken.

Zubereitung

Öl in einem Topf erhitzen, darin zuerst die Rote-Bete-Scheiben 3–5 min kräftig anbraten. Dann die Pastinaken, Zwiebeln, Knoblauch, die Gewürze den Abrieb der Zitrone hinzugeben, weitere 3 min schmurgeln lassen, bis es in der Küche richtig duftet. Die vorbereitete Gemüsebrühe angießen, leicht salzen und ca. 15–20 min bissfest garen.

In der Zwischenzeit die Polenta-Scheiben in einer beschichteten Pfanne mit ein wenig Öl (oder Butter) anbraten, bis sie auf einer Seite schön braun werden, wenden.

Zurück zu unserem Pastinaken-Rote-Bete-Gemüse: Gegen Ende der Garzeit mit einem Schuss des Zitronensafts vorsichtig abschmecken. Zum Schluss dann die Sahne bzw. Hafersahne angießen, umrühren, ggf. nachwürzen und evtl. noch einmal salzen. Auf kleinster Flamme auf dem Herd belassen, bis die Polenta-Scheiben knusprig gebraten sind.

Anrichten

Polenta-Scheiben auf den Teller legen, das Gemüse mit der Sahne dazu geben. – Wenn etwas übrig bleibt, kein Problem: In den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag sanft aufwärmen. Das Gericht schmeckt dann fast noch besser! (ut)

510 Wörter

Geschrieben von Redaktion

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Rezepte

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Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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